Der Traum vom passiven Einkommen
Der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit und einem eigenen kleinen Projekt schlummert in vielen von uns. Was wäre, wenn du deine kreative Ader und deine Leidenschaft für ein Thema in ein passives Einkommen verwandeln könntest? Genau hier kommt die magische Kombination aus einem Blog und Pinterest ins Spiel.
Warum Pinterest eine Goldgrube für Blogger ist
Vergiss alles, was du über soziale Medien weißt. Pinterest ist keine Plattform, auf der du zeigst, was du gestern zu Mittag gegessen hast. Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine. Menschen kommen hierher, um Ideen, Lösungen und Inspirationen zu finden – und genau das bietest du mit deinem Blog! Jeder Pin ist wie ein kleines, hübsches Schaufenster, das direkt zu deinem digitalen Zuhause, deinem Blog, führt.
Die 3-Schritte-Formel: Vom Pin zur Einnahme
Das Grundprinzip ist verblüffend einfach:
- Der Pin: Du erstellst eine ansprechende Grafik (einen Pin) für deinen Blogbeitrag und veröffentlichst sie auf Pinterest.
- Der Klick: Ein Nutzer entdeckt deinen Pin bei seiner Suche, findet ihn hilfreich und klickt auf den Link.
- Die Einnahme: Der Nutzer landet auf deinem Blog. Hier verdienst du Geld – zum Beispiel durch Werbeanzeigen, empfohlene Produkte oder den Verkauf eigener kleiner Helferlein.
So verdienst du konkret Geld mit deinem Blog
Okay, aber wie genau fließt das Geld? Hier sind die drei gängigsten Methoden für Mama-Blogger:
1. Affiliate-Marketing (Empfehlungs-Marketing)
Das ist der einfachste Weg, um zu starten. Du empfiehlst Produkte, die du selbst liebst und nutzt. Das kann das superpraktische Babyphone sein, das nachhaltige Holzspielzeug oder der Online-Kurs, der dir geholfen hat. Wenn jemand über deinen speziellen Link (Affiliate-Link) dieses Produkt kauft, erhältst du eine kleine Provision – ohne dass es für den Käufer mehr kostet.
2. Werbeanzeigen (Display Ads)
Sobald dein Blog eine gewisse Anzahl an Besuchern hat, kannst du Werbenetzwerke wie Google AdSense oder Ezoic nutzen. Sie blenden automatisch Anzeigen auf deiner Seite ein. Pro Klick oder Einblendung verdienst du einen kleinen Betrag. Das summiert sich mit steigenden Besucherzahlen erstaunlich schnell!
3. Eigene (digitale) Produkte
Das ist die Königsdisziplin! Erstelle kleine digitale Helfer, die das Leben anderer Mamas einfacher machen. Denkbar sind zum Beispiel:
- Checklisten für den Familienurlaub
- Wochenplaner für Mahlzeiten
- eBooks mit deinen besten Spartipps
- Vorlagen für Kindergeburtstagseinladungen
Der Vorteil: Du erstellst es einmal und kannst es unendlich oft verkaufen. Das ist pures passives Einkommen!
Dein Start in die Pinterest-Welt: 3 Sofort-Tipps
- Denk vertikal: Erstelle deine Pins immer im Hochformat (am besten 1000 x 1500 Pixel).
- Text ist dein Freund: Schreibe eine klare, neugierig machende Überschrift auf deinen Pin. Zum Beispiel: „5 geniale Tricks für Ordnung im Kinderzimmer“.
- Nutze Keywords: Beschreibe deine Pins mit den Worten, die andere Mütter bei der Suche eingeben würden. Statt „Schönes Bild“ schreibe lieber „Einfache Bastelideen für Kleinkinder mit Alltagsmaterialien“.
Der Aufbau eines passiven Einkommens ist kein Sprint, sondern ein Marathon.
Der Grund: der Pinterest-Algorithmus ist sehr langsam. Dafür vergisst er nicht! Denk bei Social Media an deine Insta-Story: nach 24 Stunden ist sie verschwunden.
Jeder Pin, den du heute erstellst, ist ein Samenkorn, das über Monate und Jahre hinweg Früchte tragen kann.
Warum Pinterest perfekt für Mamas ist
Im Gegensatz zu anderen Plattformen musst du bei Pinterest nicht täglich Stories posten oder ständig online sein. Das macht es ideal für den hektischen Mama-Alltag! Du kannst in Ruhe einen Pin erstellen, während die Kleinen schlafen, und er arbeitet dann monatelang für dich – auch wenn du gerade Bauklötze stapelst oder zum dritten Mal vorliest.
Die ersten Schritte auf deinem Weg
Beginne mit einem klaren Fokus: Wähle 2-3 Themen, die dich wirklich begeistern. Vielleicht sind das Beikost-Rezepte, Spielideen für Regentage oder Spartipps für Familien. Je spezifischer, desto besser! Deine Leidenschaft wird in deinen Inhalten sichtbar – und genau das zieht die richtigen Leser an.
Plane einen festen Rhythmus ein: Vielleicht schreibst du jeden Montag einen neuen Blogbeitrag und erstellst dazu 3-5 verschiedene Pins. Nutze kostenlose Tools wie Canva für die Pin-Gestaltung und Tailwind für die Planung. So kannst du eine Woche im Voraus planen und hast trotzdem genug Zeit für deine Familie.
Der wichtigste Tipp zum Schluss
Hab Geduld mit dir selbst! Die ersten Monate wirst du vielleicht nur ein paar Euro verdienen. Aber mit jedem Pin, jedem Blogbeitrag und jeder neuen Erfahrung wächst dein kleines Online-Business. Viele erfolgreiche Mama-Blogger berichten, dass es 6-12 Monate dauerte, bis die ersten nennenswerten Einnahmen kamen – aber dann ging es stetig bergauf. Dein zukünftiges Ich wird dir dafür danken, dass du heute angefangen hast!





